Soziales Lernen


In einer immer komplexer und vernetzt werdenden Welt steigen die Anforderungen an den Einzelnen, sich sozial angemessen zu verhalten.
Zugleich nehmen die Möglichkeiten Sozialverhalten einzuüben, in der Gesellschaft ab. Die Familie alleine kann diese Aufgabe nicht mehr  leisten. Die Schule ist ein Ort, an dem die geistige und soziale Förderung der Kinder erfolgen soll. Die Schule ist aber auch der Ort, an dem die Verhaltensprobleme der Heranwachsenden besonders deutlich werden. Da gehäufte Verhaltensprobleme die Lernmöglichkeiten und damit auch die Entwicklungschancen der Kinder beeinträchtigen, sollte der Schule und vor allem den Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit gegeben werden, eine frühzeitige und gezielte Förderung des Sozialverhaltens durchzuführen.

Genau darauf zielt das "Sozialtraining in der Schule": Wir meinen damit den Aufbau und die Einübung sozialer Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen im Kontext der Schulklasse.
Verbindlich wird das Sozialtraining durch Gesamtkonferenzbeschlüsse im Jahre 2015.

Eine mit Eltern erarbeitete Schulordnung regelt den Umgang miteinander (und den dazugehörigen Materialien).
Um den Erstklässlern den Schulanfang zu erleichtern und sie in den Schulalltag zu integrieren, übernehmen Kinder aus den dritten Klassen eine Patenschaft. Dies trägt dazu bei, dass einerseits die "Kleinen" integriert werden und andererseits die "Großen"im Verantwortungsbewusstsein gestärkt und gefördert werden.
Der Bereich Gesundheit und Bewegung spiegelt sich im "Profil" wieder.
Regelmäßige Besuche durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, die Gesundheitsprophylaxe betreiben, fördern das Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein unserer Kinder.
Das Angebot eines "Gesunden Frühstücks" zu besonderen Gelegenheiten ist für uns obligatorisch.